1. Juni 2008
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Citywache für Feuerwehr und Rettungsdienst, Dresden – Wettbewerb
Hahn + Kollegen Architekten
Zwischen dem Bahndamm und einer parallel dazu verlaufenden Straße liegt das Entwurfsgrundstück, Teil eines linear verlaufenden Flurstreifens mit Industriebrachen. Der Damm mit seiner Höhe und seinem geraden Verlauf blockiert jeden Bezug des Planungsgebietes zu der nördlich angrenzenden Stadtfläche. Die lineare Anordnung bildet die städtebauliche Dominante, sie wird als bestimmendes Element für den Entwurf aufgenommen und verstärkt.
Ein Bügel überspannt das Grundstück in Längsrichtung, parallel zu Bahn und Straße. Er gibt dem Standort Orientierung und Klarheit. Die Längsseiten sind für Ein- und Ausfahrten geöffnet, überdeckte Freibereiche dienen als Arbeits- und Übungsort und bieten Raum für zukünftige Erweiterungen. Zwei Schichten bestimmen die Organisation des Volumens unter dem Bügel. Zu ebener Erde liegen die hallenartigen Nutzungen mit starkem Bezug nach außen. Darüber im OG die Bereiche konzentrierter Arbeit und der Erholung. Um kurze Wege, schnelle Erreichbarkeit und reibungslose Abläufe zu garantieren, werden diese Schichten in regelmäßigem Rhythmus durch Erschließungskerne verbunden. Lärm von beiden Seiten (Bahn und Straße) sowie Berufsalltag mit hohem Einsatz, da bleibt nur die Ruhe nach innen. Daher liegen die Ruheräume im OG ebenso an Atrien wie die dauerhaft besetzten Bereiche des Führungs- und Lagezentrums.

